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Glossar-Begriff: Veränderlicher Stern

Auch bekannt als Veränderlicher oder variabler Stern
Weitergeleitet von bedeckungsveränderlich

Beschreibung: Ein veränderlicher Stern ist ein Stern, der im Laufe der Zeit deutliche Helligkeitsschwankungen zeigt, die von Beobachtern auf der Erde wahrgenommen werden. Die Helligkeit aller Sterne ändert sich im Laufe von Millionen oder Milliarden von Jahren aufgrund der Sternentwicklung. Als "Veränderlicher Stern" (oder variabler Stern, bzw. kurz "Veränderlicher") werden nur Sterne bezeichnet, deren Helligkeit sich auf Zeitskalen verändert, die viel kürzer sind als ihre Entwicklungszeitskalen.

Es gibt mehrere mögliche physikalische Mechanismen, die zu solchen Helligkeitsschwankungen führen können. Einige Sterne, wie z. B. Cepheiden oder RR-Lyrae-Sterne, sind instabil und pulsieren. Dabei ändern sie ihre Größe und Helligkeit.

Andere Sterne können leuchtende Materie ausstoßen, was die beobachtete Gesamthelligkeit erhöht ("eruptive Veränderliche"). Sterne, die als kataklysmische Veränderliche oder Novae bezeichnet werden, zeigen einen plötzlichen Helligkeitsausbruch gefolgt von einer Rückkehr auf ihr vorheriges Niveau. Bei solchen Systemen handelt es sich um ein Doppelsternsystem, bei dem Materie von einem Stern auf den anderen übergeht und in einer Kernfusionsreaktion zündet, sobald eine bestimmte Schwelle erreicht ist: Das Ergebnis ist eine Explosion und ein Helligkeitsausbruch.

Andere Sterne erscheinen als Veränderliche, weil sie sich drehen und uns abwechselnd eine hellere und eine weniger helle Seite zeigen. Oder aber es handelt sich in Wirklichkeit um zwei Sterne, die sich gegenseitig umkreisen, wobei der eine Stern regelmäßig hinter seinem Begleiter verdeckt wird. Diese Klasse von Doppelsternen wird als Bedeckungsveränderliche bezeichnet.

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Begriffs- und Definitionsstatus Die Originaldefinition dieses Begriffes auf Englisch wurden von einem forschenden Astronom und einer Lehrkraft bestätigt
Die Übersetzung dieses Begriffs und seiner Definition warten auf Prüfung und Bestätigung

The OAE Multilingual Glossary is a project of the IAU Office of Astronomy for Education (OAE) in collaboration with the IAU Office of Astronomy Outreach (OAO). The terms and definitions were chosen, written and reviewed by a collective effort from the OAE, the OAE Centers and Nodes, the OAE National Astronomy Education Coordinators (NAECs) and other volunteers. You can find a full list of credits here. All glossary terms and their definitions are released under a Creative Commons CC BY-4.0 license and should be credited to "IAU OAE".

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Ähnliche Diagramme


Orion erscheint als sanduhrförmiges Muster mit zwei Sternenketten, die sich nach Nordosten und Nordwesten erstrecken

Orion-Sternkarte

Unterschrift: Das Sternbild Orion mit seinen hellen Sternen und den umliegenden Sternbildern. Im Uhrzeigersinn von Oben ist Orion umgeben von dem Stier, Eridanus, dem Hasen, dem Einhorn und Zwilling. Die hellsten Sterne des Orion, Betelgeuze und Rigel, befinden sich am nördlichen (in dieser Abbildung oberen) bzw. südlichen (unteren) Ende des Sternbilds, mit dem berühmten Dreisternegürtel in der Mitte. Orion erstreckt sich über den Himmelsäquator und ist daher im Laufe des Jahres irgendwann von der gesamten Erde aus sichtbar. In den arktischen oder antarktischen Regionen der Welt sind einige Teile des Sternbilds möglicherweise nicht sichtbar. Orion ist am besten Abends im Winter auf der Nordhalbkugel und im Sommer auf der Südhalbkugel zu sehen. Die blaue Linie über Orion markiert die Ekliptik, also den Weg, den die Sonne im Laufe eines Jahres über den Himmel zu gehen scheint. Die Sonne läuft nie durch den Orion, aber man kann gelegentlich die anderen Planeten des Sonnensystems und den Mond im Orion finden. Direkt südlich des Gürtels des Orion liegen die beiden Messier-Objekte M42 (der Orionnebel) und M43, die durch grüne Quadrate gekennzeichnet sind. Diese Nebel sind zusammen mit M78 (hier das grüne Quadrat links vom Gürtel) Teil des riesigen Orion-Molekülwolkenkomplexes. Dieser erstreckt sich über den größten Teil des Sternbilds und umfasst Regionen, in denen diese Molekülwolken kollabieren und junge Sterne bilden. Die y-Achse dieses Diagramms ist in Deklinationsgraden mit Norden nach oben und die x-Achse in Rektaszensionsstunden mit Osten nach links angegeben. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer die Punkte, desto heller scheinen die Sterne die sie darstellen. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Sie sind nach Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Der Kreis um Betelgeuse zeigt an, dass es sich um einen veränderlichen Stern handelt. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die IAU-Grenzen der Sternbilder und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Weder die Sternbildgrenzen noch die Linie, die die Ekliptik markiert, noch die Linien, die die Sterne miteinander verbinden, sind so am Himmel sichtbar.
Bild: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU/Sky & Telescope

License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole


Das Sternbild Skorpion erscheint wie ein T, verbunden mit einem J. Die Ekliptik verläuft von OSE nach WNW und schneidet einen der Arme des T ab.

Karte des Sternbilds Skorpion

Unterschrift: Das Sternbild Skorpion (lateinisch Scorpio) mit seinen hellen Sternen und den umliegenden Sternbildern. Der Skorpion ist umgeben von (im Uhrzeigersinn von oben beginnend) dem Schlangenträger, dem Kopf der Schlange, der Waage, dem Wolf, dem Winkelmaß, dem Altar, der südlichen Krone und dem Schützen. Der hellste Stern des Skorpions, Antares, befindet sich im Herzen des Sternbilds, während sich der berühmte Schwanz des Skorpions nach Südosten (unten links) erstreckt. Der Skorpion liegt auf der Ekliptik (hier als blaue Linie dargestellt); dies ist die Bahn, die die Sonne im Laufe eines Jahres scheinbar am Himmel zurücklegt. Die Sonne verbringt nur eine kurze Zeit Ende November im Sternbild Skorpion. Die Planeten des Sonnensystems sind regelmäßig im Skorpion zu finden. Der Skorpion liegt südlich des Himmelsäquators. Das gesamte Sternbild ist von den arktischen Regionen der Erde aus nicht sichtbar. Für Beobachter in den nördlichen Teilen Asiens, Europas und Nordamerikas sind Teile des Skorpions verdeckt. Der Skorpion ist am besten abends im Sommer der nördlichen Hemisphäre und im Winter der südlichen Hemisphäre zu sehen. Die gelben Kreise markieren die Positionen der offenen Sternhaufen M6, M7 und NGC 6231, während die gelben Kreise mit darübergelegten Pluszeichen die Kugelsternhaufen M4 und M80 kennzeichnen. Die y-Achse dieses Diagramms zeigt die Deklination in Grad, wobei Norden oben liegt, und die x-Achse zeigt die Rektaszension in Stunden mit Osten nach links. Die Größe der hier dargestellten Sterne bezieht sich auf deren scheinbare Helligkeit, ein Maß für die ankommende Strahlungsintensität. Die größeren Punkte repräsentieren hellere Sterne. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbilds. Diese sind nach Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha bezeichnet wird, der zweithellste mit Beta usw. – wobei diese Reihenfolge nicht immer exakt eingehalten wird. Die gepunkteten Grenzlinien markieren die offiziellen Sternbildgrenzen der IAU, und die durchgezogenen grünen Linien zeigen eine der üblichen Formen, um die Figuren der Sternbilder darzustellen. Weder die Sternbildgrenzen noch die Verbindungslinien zwischen den Sternen sind am realen Himmel zu sehen.
Bild: Bearbeitet vom IAU-Office of Astronomy for Education nach dem Original der IAU und „Sky & Telescope“

License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole


Cetus appears as two ellipses, the smaller one north-east of the larger one, connected by a line.

Cetus Constellation Map

Unterschrift: The constellation Cetus along with its bright stars and surrounding constellations. Cetus is surrounded by (going clockwise from the top): Pisces, Aquarius, Sculptor, Fornax, Eridanus, Taurus and Aries. Cetus lies just south of the ecliptic (shown here as a blue line), this is the path the Sun appears to take across the sky over the course of a year. While the Sun does not pass through Cetus, the other planets of the solar system and the Moon can sometimes be found in Cetus. The star Omicron Ceti or Mira is a famous variable star. This red giant varies in brightness by a factor of 600 over the course of its eleven month period. Cetus spans the celestial equator, thus some part of the constellation is visible from all the the Earth at some point in the year. The full constellation is visible from equatorial and temperate regions of both hemispheres. Cetus is most visible in the evenings in the northern hemisphere late autumn and the southern hemisphere late spring. The barred spiral galaxy M77 lies in Cetus as does the spiral galaxy NGC 247 and the dwarf irregular galaxy IC 1613. All three are marked here with red ellipses. The y-axis of this diagram is in degrees of declination with north as up and the x-axis is in hours of right ascension with east to the left. The sizes of the stars marked here relate to the star's apparent magnitude, a measure of its apparent brightness. The larger dots represent brighter stars. Mira is marked with an open circle as it is a variable star not always visible to the naked eye. The Greek letters mark the brightest stars in the constellation. These are ranked by brightness with the brightest star being labeled alpha, the second brightest beta, etc., although this ordering is not always followed exactly. The dotted boundary lines mark the IAU's boundaries of the constellations and the solid green lines mark one of the common forms used to represent the figures of the constellations. Neither the constellation boundaries, nor the line marking the ecliptic, nor the lines joining the stars appear on the sky.
Bild: Adapted by the IAU Office of Astronomy for Education from the original by IAU/Sky & Telescope

License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole


Schiffskiel erscheint als Rumpf einer Linienzeichnung eines Schiffes, das nach links (Ost) zeigt. Canopus befindet sich an seinem rechten (west) Rand

Schiffskiel-Sternkarte

Unterschrift: Das Sternbild des Schiffskiel mit seinen hellen Sternen und den umliegenden Sternbildern. Im Uhrzeigersinn von oben ist der Schiffskiel umgeben von dem Segel, Hinterdeck Des Schiffs (auch Achterschiff genannt), Maler, dem Fliegenden Fisch, Chamäleon, Fliege und Zentaur. Der Schiffskiel ist bekannt für Canopus, den zweithellsten Stern am Nachthimmel, und für den berühmten veränderlichen Stern Eta Carinae. Bei letzterem handelt es sich um ein Doppelsternsystem aus zwei jungen, sehr massereichen Sternen. Seine Helligkeit hat in den letzten Jahrhunderten stark geschwankt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt überstrahlte er Canopus, bevor er um das Viertausendfache abnahm und für das bloße Auge unsichtbar wurde. In den letzten Jahren ist er so hell geworden, dass er wieder ohne Teleskop sichtbar ist. Da der Schiffskiel ein südliches Sternbild ist, ist die vollständige Konstellation im Laufe des Jahres irgendwann von der gesamten Südhalbkugel aus sichtbar. Das gesamte Sternbild ist auch von den äquatorialen Regionen der nördlichen Hemisphäre aus sichtbar, wobei Teile des Sternbilds auch von den nördlichen Regionen der gemäßigten Breiten aus sichtbar sind. Die offenen Sternhaufen NGC 2516, NGC 3532 und IC 2602 liegen im Schiffskiel. Sie sind hier durch gelbe Kreise markiert. Der Carina-Nebel, auch bekannt als NGC 3372, liegt in diesem Sternbild. Dieser große Nebel enthält viele massereiche junge Sterne, darunter Eta Carinae. Dieses Diagramm zeigt ein Gebiet um den südlichen Himmelspol. Hier konvergieren Linien konstanter Rektaszension. Die Rektaszensionswerte dieser Linien sind auf der x-Achse oberhalb und unterhalb des Diagramms markiert. Einige der Linien konstanter Deklination sind auf der y-Achse eingezeichnet. Die Größe der markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer die Punkte, desto heller scheinen die Sterne die sie darstellen. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Sie sind nach Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Der Schiffskiel war früher zusammen mit dem Segel und dem Hinterdeck des Schiffs (auch Achterschiff genannt) Teil des größeren Sternbilds Schiff Argo. Da die Buchstabenbezeichnungen für die Sterne vor dieser Aufteilung geschaffen wurden, sind die griechischen Buchstabenbezeichnungen jetzt zwischen den drei Sternbildern aufgeteilt, wobei der Schiffskiel Sterne mit den Bezeichnungen Alpha und Beta, aber nicht Gamma oder Delta hat. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die IAU-Grenzen der Sternbilder, und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Figuren der Sternbilder verwendet werden. Weder die Sternbildgrenzen noch die Linien, die die Sterne verbinden, sind am Himmel zu sehen.
Bild: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original der IAU und Sky & Telescope

License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole


Perseus resembles a crudely-drawn person with a round body and head tilting to the north west

Perseus Constellation Map

Unterschrift: The constellation Perseus with its bright stars and surrounding constellations. Perseus is surrounded by (going clockwise from the top): Camelopardalis, Cassiopeia, Andromeda, Triangulum, Aries, Taurus and Auriga. Perseus is home to the notable variable star Algol. Perseus is a northern constellation and thus the whole constellation is visible at some point in the year throughout the northern hemisphere. The whole constellation is also visible to equatorial regions of the southern hemisphere with parts of the constellation visible to southern temperate regions. Perseus is best viewed in the evenings in the northern hemisphere winter and southern hemisphere summer. The open clusters NGC 869 and NGC 884 (commonly known as the Double Cluster) lie in Perseus as does the open cluster M34. These are all marked with yellow circles. The brightest star in Perseus, Mirfak (alpha Persei), along with some of the surrounding stars are members of the Alpha Persei open cluster. The planetary nebula M76 also lies in Perseus, it is marked here with a green circle superimposed on a plus sign. The y-axis of this diagram is in degrees of declination with north as up and the x-axis is in hours of right ascension with east to the left. The sizes of the stars marked here relate to the star's apparent magnitude, a measure of its apparent brightness. The larger dots represent brighter stars. The Greek letters mark the brightest stars in the constellation. These are ranked by brightness with the brightest star being labeled alpha, the second brightest beta, etc., although this ordering is not always followed exactly. The dot marking Algol is surrounded by a circle, showing it is a variable star. The dotted boundary lines mark the IAU's boundaries of the constellations and the solid green lines mark one of the common forms used to represent the figures of the constellations. The blue line at the bottom left of the diagram marks the ecliptic. Neither the constellation boundaries, nor the lines joining the stars, nor the ecliptic, appear on the sky.
Bild: Adapted by the IAU Office of Astronomy for Education from the original by the IAU and Sky & Telescope

License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole