Glossar-Begriff: Granulation
Beschreibung: Die Granulation bezeichnet die körnige Struktur eines Sterns: In den äußeren Regionen der Sonne steigen Ströme von heißem Gas nach oben, dehnen sich aus, kühlen ab und sinken wieder nach unten. Dieser Konvektionsprozess findet in einzelnen Zellen mit einem Durchmesser von jeweils etwa 1.500 Kilometern statt. Das heiße, frisch aufgestiegene Material im Zentrum jeder Zelle leuchtet heller als die kälteren, dunkleren Ränder, an denen das Material wieder nach unten sinkt. Dies führt zu einem Muster aus hellen Punkten mit dunklen Rändern, die als Körner (Granulen) bekannt sind. Dabei handelt es sich um vorübergehende Phänomene, denn jedes Granul existiert nur wenige Minuten, bevor es von der brodelnden Masse der konvektiven Strömungen in der Sonne aufgelöst wird.
Dieser Begriff in anderen SprachenBegriffs- und Definitionsstatus Die Originaldefinition dieses Begriffes auf Englisch wurden von einem forschenden Astronom und einer Lehrkraft bestätigt Die Übersetzung dieses Begriffs und seiner Definition warten auf Prüfung und Bestätigung
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Auf anderen Sprachen
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- Vereinfachtes Chinesisch: 米粒组织
- Traditionelles Chinesisch: 米粒組織
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Hochauflösendes Bild der Sonnenoberfläche
Unterschrift: Dieses hochauflösende Bild eines kleinen Teils der äußersten sichtbaren "Oberfläche" der Sonne (der Photosphäre) deckt eine Fläche von 36.500 km x 36.500 km ab. Es ist eines der ersten Bilder, die das Daniel K. Inouye Solar Telescope im Rahmen der wissenschaftlichen Überprüfungsphase des Teleskops aufgenommen hat. Jede der sichtbaren Zellen ist etwa so groß wie der US-Bundesstaat Texas, Frankreich, Afghanistan oder Somalia. In den helleren Zentren dieser Zellen steigt Plasma aus den darunter liegenden Regionen an die Oberfläche, kühlt ab und sinkt dann an der Stelle der dunkleren Bahnen, die die Zellen begrenzen, wieder ab. In diesen dunklen Bahnen können wir auch die winzigen, hellen Markierungen der Magnetfelder sehen.
Bild: NSO/NSF/AURA
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Nahaufnahme eines Sonnenflecks
Unterschrift: Dieses Bild eines Sonnenflecks wurde mit dem Daniel K. Inouye Solar Telescope (DKIST) aufgenommen, das von der U.S. National Science Foundation betrieben wird. Es wurde nur in Licht mit einer Wellenlänge von 530 Nanometern aufgenommen, also im grünlich-gelben Bereich des sichtbaren Spektrums.
Das Bild zeigt die Details der Struktur des Flecks und der Photosphäre der Sonne. Der dunkle zentrale Bereich, die so genannte Umbra (auch Kernschatten genannt), ist von einem helleren Bereich, der so genannten Penumbra (auch Halbschatten genannt), umgeben, der sich in radialer Richtung zur Umbra ausdehnt. Beachtet, dass der Kernschatten und der Halbschatten hier nicht mit dem Kernschatten und dem Halbschatten bei einer Sonnenfinsternis identisch sind.
Der Sonnenfleck hat einen Durchmesser von etwa 5000 Kilometern, was in etwa der Ost-West-Ausdehnung Chinas entspricht. Während der Kernschatten schwarz erscheint, ist er in Wirklichkeit heiß und hell. Er erscheint nur deshalb so dunkel, weil er einige tausend Kelvin kälter ist als die umgebende Sonnenphotosphäre. Um den Sonnenfleck herum sind auf der photosphärischen Oberfläche der Sonne Granulationsmuster aus Plasma sichtbar.
Bild: NSO/NSF/AURA
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