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Glossarbegriffe: Irreguläre Galaxie

Also known as Unregelmäßige Galaxie

Description: Eine irreguläre Galaxie ist eine Art von Galaxie mit wenig oder keiner Symmetrie, d.h. sie hat eine verzerrte Morphologie oder Form. Solche Galaxien sind in der Regel kleiner als Spiralgalaxien und elliptische Galaxien und enthalten oft erhebliche Mengen an Gas für Sternentstehung. Die Große und die Kleine Magellansche Wolke sind irreguläre Galaxien, die unserer Milchstraße relativ nahe sind (ca. 160.000 Lichtjahre bzw. 200.000 Lichtjahre). Die Magellanschen Wolken können von der südlichen Hemisphäre der Erde aus mit bloßem Auge beobachtet werden.

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NGC 5264 erscheint als helles, unscharfes, zerklüftetes Oval vor einem dunklen Hintergrund. Einige einzelne Sterne sind im diffusen Leuchten sichtbar

NGC 5264 – Eine unregelmäßige Insel

Bildunterschriften: Die irreguläre Zwerggalaxie NGC 5264 liegt rund 15 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Mit einem Durchmesser von nur etwa 11.000 Lichtjahren ist sie deutlich kleiner als unsere Milchstraße und beherbergt schätzungsweise eine Milliarde Sterne. Im Gegensatz zu unserer Heimatgalaxie weist NGC 5264 keine Spiralstruktur auf. Auffällige blaue Flecken markieren Ansammlungen junger, heißer Sterne – ein Hinweis darauf, dass in dieser Galaxie noch immer aktive Sternentstehung stattfindet.
Bildnachweis: ESA/Hubble und NASA credit link

License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) icons

Related Diagrams


Die Sterne des Bildhauers bilden die Form eines Hakens, wobei die Kurve des Hakens nach Westen gerichtet ist.

Bildhauer-Sternkarte

Bildunterschriften: Das Sternbild des Bildhauers mit seinen helleren Sternen und den umliegenden Sternbildern. Im Uhrzeigersinn von oben gesehen ist Sculptor umgeben von dem Walfisch, Wassermann, Fische, Südlicher Fisch, Kranich, Phönix und Chemischer Ofen. Der Bildhauer ist ein südliches Sternbild und daher ist das vollständige Sternbild im Laufe des Jahres irgendwann einmal von der gesamten südlichen Hemisphäre aus sichtbar. Das gesamte Sternbild ist auch in den äquatorialen und den meisten gemäßigten Regionen der nördlichen Hemisphäre sichtbar. Teile des Sternbilds sind auch in den übrigen Regionen der nördlichen gemäßigten Zonen sichtbar. Der Bildhauer ist am besten abends im späten Herbst auf der Nordhalbkugel und im späten Frühling auf der Südhalbkugel zu sehen. Die irreguläre Galaxie NGC 55 und die Spiralgalaxien NGC 253 und NGC 300 liegen alle im Bildhauer. Sie sind hier mit roten Ellipsen markiert. Die y-Achse dieses Diagramms ist in Grad der Deklination mit Norden nach oben und die x-Achse in Stunden der Rektaszension mit Osten nach links. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer der Punkt, desto heller scheint der Stern den er darstellt. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Diese sind nach Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die IAU-Grenzen der Sternbilder und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Weder die Grenzen der Sternbilder noch die Linien, die die Sterne verbinden, sind am Himmel zu sehen.
Bildnachweis: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU und Sky & Telescope

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