So klein und dennoch beinahe ein Fixstern!
Ein Planet in einer Entfernung von 100 Lichtjahren, der 100 000-mal schwächer leuchtet als der Fixstern, den er umkreist, konnte erstmals fotografiert werden. Wie hat man herausgefunden, wo sich ein so schwach leuchtendes Objekt befindet? Wie hat man es dann fotografieren können? Wie ist ein solches Objekt aufgebaut, und wie unterscheidet es sich von einem Fixstern? Im WIS-Beitrag werden Fragen dieser Art gestellt (und beantwortet).
Einer Forschergruppe um Justin R. Crepp an der Notre Dame University in Indiana gelang es, den Planeten eines Sterns zu fotografieren, der 100 Lichtjahre von uns entfernt ist. Dieser Planet leuchtet 100 000-mal schwächer als der Stern, den er umkreist. Wie kann man wissen, wo ein solcher Planet zu finden ist, und wie kann man ein Objekt fotografieren, das so wenig Licht zu uns sendet? Wenn ein Planet einen Stern umkreist, bewirkt er dabei auch eine winzige Bewegung des Sterns. Wenn man diese Bewegung messen kann, kann man auch etwas über den Planeten sagen, der ihn umkreist. Dies wollen wir verstehen. Zudem beschäftigen uns dann noch mit dem Aufbau dieses Planeten und finden heraus, warum er beinahe, aber noch nicht ganz ein Fixstern ist.
Please see our terms of useAutoren: Reiner Hennig
Ähnliche Glossarbegriffe: Wasserstoffbrennen , Radialgeschwindigkeit , Sternaufbau , Wärmestrahlung
Kategorien: Physik , Sonnensystem Age Range: 14-16 Bildungsniveau: Secondary Origin: Wissenschaft in die Schulen Resources:
- Zentrales WIS-Dokument MS 6/2014 (PDF file 947.41 kB)
- Ein Brauner Zwerg bei HD 19467



