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Glossar-Begriff: Magnetfeld

Beschreibung: Elektrische Ströme erzeugen eine sie umgebende Einflusszone, die als Magnetfeld bezeichnet wird. Elektrisch geladene Teilchen, die sich durch ein Magnetfeld bewegen, erfahren eine Kraft, es sei denn, sie bewegen sich parallel zum Feld.

In der Astronomie gibt es viele Situationen, in denen Materie ionisiert wird, d. h. ihre Atome werden in geladene Teilchen aufgespalten (bei Wasserstoff in Protonen und Elektronen). So entsteht ein Plasma, das Magnetfelder erzeugen und mit diesen in Wechselwirkung treten kann.

Im Inneren von Sternen erzeugen Plasmaströme durch den sogenannten Dynamoeffekt ein Magnetfeld. In der Nähe der Sternoberfläche kann dieses Magnetfeld zu Sternaktivität führen, z. B. zu Sternflecken oder -eruptionen. Das Magnetfeld eines Sterns kann Flecken oder Flares an der Sternoberfläche verursachen. Ströme geladener Teilchen, die als Sternwinde bezeichnet werden, fließen entlang der Magnetfeldlinien vom Stern nach außen. Im Falle der Sonne erreichen einige der geladenen Teilchen dieses Sonnenwinds die Erde. Dort werden sie durch das Magnetfeld der Erde in Richtung des Nord- und Südpols der Erde abgelenkt. Wo diese Teilchen die Erdatmosphäre zum Leuchten bringen, erzeugen sie die Polarlichter.

Es gibt eine Vielzahl weiterer astrophysikalischer Situationen, in denen Magnetfelder eine wichtige Rolle spielen: von den ultrastarken Magnetfeldern von Neutronensternen oder in der Nähe von Schwarzen Löchern bis zu interstellaren Magnetfeldern, die die großräumige Bewegung von Gas und Plasma in einer Galaxie beeinflussen.

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Begriffs- und Definitionsstatus Die Originaldefinition dieses Begriffes auf Englisch wurden von einem forschenden Astronom und einer Lehrkraft bestätigt
Die Übersetzung dieses Begriffs und seiner Definition warten auf Prüfung und Bestätigung

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