GET /oae-api/bigideas-subideas/all/?page=4
HTTP 200 OK
Allow: GET, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept

{
    "count": 1067,
    "next": "http://www.astro4edu.org/oae-api/bigideas-subideas/all/?page=5",
    "previous": "http://www.astro4edu.org/oae-api/bigideas-subideas/all/?page=3",
    "results": [
        {
            "sub_idea_id": 10,
            "sub_idea_of": 1,
            "sub_idea_number": 10,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Planet Earth is approximately spherical in shape, and this has been illustrated for centuries in many different ways",
            "language_code": "de",
            "headline": "Der Planet Erde hat annähernd Kugelform, was schon seit Jahrtausenden auf vielfältige Weise dargestellt wurde",
            "text": "Einige frühe Kulturen sahen die Erde als ebene Fläche oder als Scheibe an. Die Vorstellung von der Erde als Kugel ist jedoch schon seit Jahrtausenden wichtiger Bestandteil des Weltbildes vieler Völker. Es gibt zahlreiche Beobachtungen, welche die Kugelgestalt der Erde nachweisen (mathematisch lässt sich die Erde als abgeplattetes Rotationsellipsoid beschreiben). Auf der Grundlage dieser Erkenntnis ermittelte Eratosthenes im alten Ägypten (3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung) mit mathematischen Methoden den Erdumfang aus den gemessenen Schattenlängen von Stäben an Orten verschiedener geografischer Breite.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 11,
            "sub_idea_of": 2,
            "sub_idea_number": 1,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "We experience day and night because of Earth’s rotation around its axis",
            "language_code": "de",
            "headline": "Tag und Nacht entstehen durch die Drehung\nder Erde um ihre Achse",
            "text": "Auf derjenigen Seite der Erde, die der Sonne zugewandt ist, herrscht Tag, während auf der abgewandten Seite Nacht herrscht. Innerhalb von 24 Stunden dreht sich die Erde einmal um ihre eigene Achse, sodass die Sonne wieder am selben Ort am Himmel erscheint. Diesen Zyklus nennt man (Sonnen-) Tag.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 12,
            "sub_idea_of": 2,
            "sub_idea_number": 2,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "We experience seasons because of the tilt of Earth’s axis of rotation as Earth moves around the Sun in a year",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Jahreszeiten entstehen durch die Neigung der Erdachse und die Bewegung der Erde um die Sonne im Laufe eines Jahres",
            "text": "Die Drehachse der Erde ist gegenüber einer Linie, die auf der Bahnebene um die Sonne senkrecht steht, um 23,4° geneigt. Daher ist während bestimmter Abschnitte der Bewegung der Erde um die Sonne die nördliche oder südliche Erdhalbkugel der Sonne etwas zugeneigt, während die andere Halbkugel etwas von ihr abgewandt ist. Auf der zugewandten Seite herrscht Sommer, da das Sonnenlicht dort in steilerem Winkel auf die Erdoberfläche trifft. Umgekehrt herrscht auf der abgewandten Hemisphäre Winter, da das Sonnenlicht dort in flacherem Winkel auf den Erdboden trifft und sich somit über eine größere Fläche verteilt. Gleichzeitig befindet sich die Sonne an einem Sommertag länger über dem Horizont als an einem Wintertag. In diesem Sinne sind die Tage im Sommer länger als im Winter.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 13,
            "sub_idea_of": 2,
            "sub_idea_number": 3,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "We see different phases of the Moon throughout a Moon cycle",
            "language_code": "de",
            "headline": "Wir sehen im Laufe eines Mondzyklus unterschiedlich orientierte Mondphasen",
            "text": "Während der Mond die Erde umrundet, verändert sich seine Position relativ zur Sonne und zur Erde. Dabei ändert sich auch, welche Regionen der Mondoberfläche von der Sonne beschienen werden. So entstehen die unterschiedlichen Mondphasen, die wir von der Erde aus beobachten: Neumond, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond, insgesamt 29,53 Tage von einem Vollmond zum nächsten. Während die Mondphase zu einer gegebenen Zeit von jedem Ort der Erde aus (annähernd) gleich aussieht, ändert sich die Orientierung der Mondsichel in Abhängigkeit von der geografischen Breite. Zu ein und derselben Zeit kann der Mond etwa von einem Standort aus als nach links geöffnete, von einem anderen als nach rechts geöffnete Sichel erscheinen.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 14,
            "sub_idea_of": 2,
            "sub_idea_number": 4,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Eclipses occur due to special alignments of the Sun, Earth and Moon",
            "language_code": "de",
            "headline": "Finsternisse entstehen, wenn Erde, Sonne und Mond in einer Linie stehen",
            "text": "Bei den seltenen Gelegenheiten, zu denen der Mond genau zwischen Erde und Sonne hindurchzieht, schattet er das Licht der Sonne ab, wirft seinen Schatten auf die Erde und erscheint damit einigen irdischen Beobachtern als schwarze Silhouette. Das ist eine Sonnenfinsternis. Manchmal steht andererseits die Erde zwischen Sonne und Mond. Dann wirft die Erde ihren Schatten auf den Mond. Das ist eine Mondfinsternis. Ist die Sonne komplett vom Mond verdeckt, oder der Mond komplett im Erdschatten, heißt die betreffende Finsternis total, andernfalls heißt sie partiell. Eine Mondfinsternis kann nur bei Vollmond entstehen und ist somit nur nachts beobachtbar. Eine Sonnenfinsternis kann nur bei Neumond stattfinden und ist daher nur am Tage sichtbar. An jedem gegebenen Ort der Erde ist es wahrscheinlicher, eine Mondfinsternis zu beobachten als eine Sonnenfinsternis. Mondfinsternisse dauern außerdem länger als Sonnenfinsternisse.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 15,
            "sub_idea_of": 2,
            "sub_idea_number": 5,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The tides on Earth are a result of the gravity of the Sun and Moon",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Gezeiten auf der Erde sind eine Folge der Schwerkraft, die von Sonne und Mond ausgeübt wird",
            "text": "Der Mond und in geringerem Maße die Sonne verursachen die Gezeiten auf der Erde: Ebbe und Flut. Die Erde und insbesondere ihre Ozeane beulen sowohl etwas zum Mond hin als auch zur Sonne hin aus – auch auf der dem Mond jeweils gegenüberliegenden Seite. Während sich die Erde dreht, erreichen diese Ausbeulungen die Küsten und das Wasser steigt dort an. Befinden sich Sonne, Erde und Mond ungefähr auf einer Linie (bei Vollmond oder Neumond), so entstehen die höheren Springtiden. Wenn andererseits Sonne und Mond von der Erde aus gesehen im rechten Winkel zueinander stehen, also wenn sich der Mond im ersten oder letzten Viertel befindet, entstehen die schwächeren Nipptiden.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 16,
            "sub_idea_of": 2,
            "sub_idea_number": 6,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Light from the Sun is essential for most life forms on Earth",
            "language_code": "de",
            "headline": "Sonnenlicht ist lebensnotwendig für die meisten irdischen Lebewesen",
            "text": "Die Sonne ist die Hauptenergiequelle für die meisten Lebensformen auf der Erde. Bei Pflanzen läuft mit Hilfe des Sonnenlichts die Fotosynthese ab, die ihr Wachstum und die Produktion molekularen Sauerstoffs ermöglicht. Diesen Sauerstoff atmen dann wiederum Tiere und Menschen. Vom Massen-Aussterben der Dinosaurier und vieler weiterer damaliger Spezies wird angenommen, dass es durch einen Asteroiden ausgelöst wurde, der mit der Erde kollidierte. Die daraus resultierende Explosion transportierte gewaltige Mengen an Staub in die Atmosphäre, die das Sonnenlicht schluckten und zu einem extrem langen Winter führten. Auch unsere eigene körperliche und geistige Gesundheit wird durch Sonnenlicht beeinflusst. Fällt Sonnenlicht auf unsere Haut, dann produziert sie Vitamin D, einen Stoff, der in verschiedenen biochemischen Abläufen unseres Körpers eine wichtige Rolle spielt. Einige medizinische Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Depressionen und einem Mangel an Sonnenlicht.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "The Sun"
            ],
            "category_ids": [
                5
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 17,
            "sub_idea_of": 2,
            "sub_idea_number": 7,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Particles from the Sun travel to Earth and cause the aurora",
            "language_code": "de",
            "headline": "Teilchen von der Sonne erreichen die Erde und erzeugen Polarlichter",
            "text": "Bei starken Sonneneruptionen fliegen geladene Teilchen (vor allem Elektronen und Protonen) von der Sonne aus in Richtung der 150 Millionen Kilometer entfernten Erde. Einige dieser Teilchen bewegen sich entlang der Magnetfeldlinien in Richtung der magnetischen Pole der Erde und wechselwirken dabei mit Teilchen in der Erdatmosphäre. Die schnellsten der Teilchen benötigen von der Sonne zur Erde nur rund eine halbe Stunde, die langsamsten rund fünf Tage. Gelegentlich stören diese Teilchenstürme das Magnetfeld der Erde und beschädigen damit Satelliten oder Stromversorgungsnetze. Häufig treten die Teilchen mit dem Sauerstoff und dem Stickstoff in der Erdatmosphäre in Wechselwirkung. Dann entstehen Polarlichter – herrliche Lichterscheinungen, die den Nachthimmel in der Nähe der Polarregionen erhellen. Auf der Nordhalbkugel bezeichnet man sie als Nordlichter, auf der Südhalbkugel als Südlichter.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy",
                "The Sun"
            ],
            "category_ids": [
                4,
                5
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 18,
            "sub_idea_of": 2,
            "sub_idea_number": 8,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Technology developed for astronomical research is part of our daily life ",
            "language_code": "de",
            "headline": "Ursprünglich für die astronomische Forschung entwickelte Technologie ist Teil unseres Alltags geworden",
            "text": "Analysewerkzeuge und Methoden zur Untersuchung astronomischer Daten werden heute in der Industrie, Medizin und auch im Alltag eingesetzt. Sensoren, die ursprünglich für die astronomische Forschung entwickelt wurden, finden sich heute in Digitalkameras wie jenen in unseren Mobiltelefonen. Spezielle Glassorten für astronomische Teleskope werden bei der Herstellung von Flachbildschirmen und Computerchips sowie als Material für Glaskeramik-Kochfelder benutzt. Der Know-how-Transfer von der Astronomie zur Medizin hat unter anderem zur Entwicklung der Magnetresonanztomografie (MRT) und Computertomografie (CT) geführt.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 19,
            "sub_idea_of": 3,
            "sub_idea_number": 1,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "We can see several thousands of stars with our eyes on a clear and dark night",
            "language_code": "de",
            "headline": "In einer klaren, dunklen Nacht können wir\nmit bloßem Auge mehrere tausend Sterne sehen",
            "text": "Blicken wir zum Nachthimmel, weit entfernt von der Lichtverschmutzung der Städte und bei Neumond, oder wenn der Mond unter dem Horizont steht, dann können wir etwa 4000 Sterne mit dem bloßen Auge sehen. Alle diese Sterne gehören zu unserer Heimatgalaxie. Die Milliarden von Sternen in Billionen anderer Galaxien im beobachtbaren Universum sind sämtlich zu weit entfernt, als dass wir sie einzeln am Himmel sehen könnten. Abhängig von unserem Standort auf der Erde und dem Zeitpunkt der Beobachtung können wir auch die fünf hellsten Planeten unseres Sonnensystems, das Band der Milchstraße, zwei Satellitengalaxien unserer Milchstraße (die Große und die Kleine Magellansche Wolke) und eine große Spiralgalaxie (die Andromeda-Galaxie) mit bloßem Auge erkennen.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 20,
            "sub_idea_of": 3,
            "sub_idea_number": 2,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The night sky can help us to orient on Earth and navigate",
            "language_code": "de",
            "headline": "Der Nachthimmel kann uns dabei helfen, uns auf der Erde zurechtzufinden und zu navigieren",
            "text": "Schaut man zum Nachthimmel empor, kann man die vier Himmelsrichtungen bestimmen. Auf der Nordhalbkugel findet man die Nordrichtung am einfachsten anhand des Sterns Polaris, auch Polarstern genannt, der sehr nah am Himmelsnordpol steht. Der einfachste Weg, Polaris zu finden, ist über die Sternbilder Ursa Major und Ursa Minor (Großer und Kleiner Bär). Auf der Südhalbkugel ist der Stern Sigma Octantis, der dem Himmelssüdpol am nächsten steht, leider nur etwas für geübtere Beobachter. Einfacher kann man die Südrichtung mithilfe des Sternbilds Crux (Kreuz des Südens) und der zwei hellsten Sterne des Sternbilds Centaurus (Zentaur) finden.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 21,
            "sub_idea_of": 3,
            "sub_idea_number": 3,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The rotation axis of Earth wobbles (precesses) over thousands of years",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Drehachse der Erde taumelt (präzediert) über tausende von Jahren",
            "text": "Die Erde dreht sich um ihre eigene Achse und ist damit eine Art Kreisel. Die Richtung der Erdachse ändert sich dabei in einer langsamen, kreisenden Bewegung (Präzession) mit einer Periode von nahezu 26 000 Jahren. Weil die Achse mit der Zeit in unterschiedliche Richtungen zeigt, verschieben sich auch die Himmelspole. Der Polarstern beispielsweise wird in ferner Zukunft nicht mehr die Nordrichtung anzeigen. Abhängig von der Richtung der Erdachse können dann andere Sterne an seine Stelle treten. Obwohl derzeit kein heller Stern in der Nähe des Himmelssüdpols steht, werden wir in Zukunft irgendwann einmal auch wieder einen echten „Südstern” haben.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 22,
            "sub_idea_of": 3,
            "sub_idea_number": 4,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Only a few celestial bodies are bright enough to be seen with the unaided eye when the Sun is above the horizon",
            "language_code": "de",
            "headline": "Solange die Sonne über dem Horizont steht, sind nur wenige Himmelskörper hell genug, dass wir sie mit bloßem Auge sehen können",
            "text": "Die meisten Objekte des Nachthimmels sind zu lichtschwach, als dass wir sie am helllichten Tag sehen könnten. Ein ähnlicher Effekt tritt nachts überall dort ein, wo der Himmel durch künstliche Lichtquellen aufgehellt wird: Bei starker Lichtverschmutzung können wir nur einen kleinen Teil der Sterne sehen. Nur wenige Himmelskörper sind hell genug, dass wir sie mit bloßem Auge sehen können, solange die Sonne über dem Horizont steht. Abhängig von seiner Phase ist der Mond manchmal am Tag sichtbar. Zu bestimmten Zeiten kann man die Venus am Morgen („Morgenstern”) oder am Abend („Abendstern”) sehen. Mit etwas Übung kann man auch Merkur und Jupiter entdecken. Sehr selten besuchen besonders helle Kometen die Erde, die auch am Tage sichtbar sind.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 23,
            "sub_idea_of": 3,
            "sub_idea_number": 5,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Celestial objects rise in the East and set in the West due to Earth’s rotation",
            "language_code": "de",
            "headline": "Himmelskörper gehen aufgrund der Erdrotation im Osten auf und im Westen unter",
            "text": "Weil sich die Erde von West nach Ost um ihre eigene Achse dreht, sieht ein irdischer Beobachter den ganzen Himmel in umgekehrter Richtung rotieren, also von Ost nach West. Diese scheinbare Bewegung des Himmels um die Erde ist der Grund, warum wir Himmelsobjekte, die nicht zu nah beim jeweils sichtbaren Himmelspol stehen, über dem östlichen Horizont auf- und am westlichen Horizont untergehen sehen.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 24,
            "sub_idea_of": 3,
            "sub_idea_number": 6,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Stars twinkle due to our atmosphere",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Erdatmosphäre bewirkt das Funkeln der Sterne",
            "text": "Während das Sternenlicht die verschiedenen Schichten unserer Erdatmosphäre durchläuft, ändert es immer wieder ein wenig seine Richtung, denn diese Schichten brechen das Licht aufgrund ihrer unterschiedlichen Temperaturen und Dichten unterschiedlich stark. Dadurch ändern sich laufend die Helligkeit des Sternenlichts und die Richtung, aus der uns das Licht eines Sterns erreicht. Für einen Beobachter auf der Erde sieht es daher so aus, als würde der Stern funkeln. Für Planeten ist dieser Effekt weit weniger auffällig (nämlich so gut wie nicht wahrnehmbar). Wir sehen Planeten nämlich als kleine Scheiben (was man zum Beispiel mit einem Fernglas leicht feststellen kann), Sterne dagegen als winzige Lichtpunkte. Da alles Sternlicht von nur einem Punkt zu kommen scheint, ist die Position des Sterns am Himmel gegenüber den atmosphärischen Störungen besonders empfindlich.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 25,
            "sub_idea_of": 3,
            "sub_idea_number": 7,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Millions of meteoroids enter Earth’s atmosphere daily",
            "language_code": "de",
            "headline": "Täglich dringen Millionen von Meteoroiden in die Erdatmosphäre ein",
            "text": "Ein Meteoroid ist ein kleines steinernes oder metallisches Objekt mit einer typischen Größe zwischen der eines Sandkorns und einem Meter Durchmesser. Dringt ein Meteoroid in die Erdatmosphäre ein, so wird die Luft direkt vor ihm zusammengedrückt und dadurch aufgeheizt: Der Meteoroid hinterlässt eine helle Lichtspur am Nachthimmel und verdampft dabei ganz oder teilweise. Diese Lichtspur nennt man Meteor (oder Sternschnuppe). Überlebt ein Meteoroid seine Reise durch die Erdatmosphäre und trifft auf die Oberfläche, so wird er Meteorit genannt. Bei den meisten der Millionen von Meteoren, die pro Tag auftreten, verdampfen die betreffenden Meteoroide zu Gas und Staub, bevor sie den Erdboden erreichen.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Naked Eye Astronomy"
            ],
            "category_ids": [
                4
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 26,
            "sub_idea_of": 4,
            "sub_idea_number": 1,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Light (otherwise known as electromagnetic radiation) is the main source of information for astronomical research",
            "language_code": "de",
            "headline": "Licht (elektromagnetische Strahlung) ist der wichtigste Informationsträger der astronomischen Forschung",
            "text": "Da die meisten Himmelskörper zu weit entfernt sind, als dass wir hinreisen könnten, sind wir auf die elektromagnetische Strahlung dieser Objekte angewiesen, um sie zu untersuchen. Unterschiedliche Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums liefern uns Informationen über die Physik hinter astronomischen Vorgängen und über Zusammensetzung und Zustand der Himmelskörper. Die moderne Astronomie nutzt zur Untersuchung des Universums das gesamte elektromagnetische Spektrum: Radiowellen, Mikrowellen, Infrarot, sichtbares Licht, Ultraviolett, Röntgenstrahlung und Gammastrahlung. Anders als in der Alltagssprache werden in der Astronomie häufig alle Arten elektromagnetischer Strahlung pauschal als Licht bezeichnet.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 27,
            "sub_idea_of": 4,
            "sub_idea_number": 2,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "On large scales, gravitation is the dominant interaction in the Universe",
            "language_code": "de",
            "headline": "Auf großen Längenskalen ist die Gravitation die dominierende Wechselwirkung im Universum",
            "text": "Insgesamt sind astronomische Objekte im Allgemeinen elektrisch neutral, enthalten also ebenso viele negative wie positive elektrische Ladungen. Entscheidend dafür, wie diese Objekte über große Distanzen hinweg aufeinander wirken, ist die Gravitation. Gravitation hält die Planeten auf ihren Umlaufbahnen um die Sonne, hält Sterne auf ihren Umlaufbahnen um das Zentrum ihrer Galaxie, und hält das heiße Plasma der Sterne zu einer Kugel zusammen. Die meisten astronomischen Vorgänge, bei denen Gravitation eine Rolle spielt, lassen sich mittels des Newtonschen Gravitationsgesetzes beschreiben. In extremen Fällen ist jedoch Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie erforderlich, um eine genaue Beschreibung zu liefern.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 28,
            "sub_idea_of": 4,
            "sub_idea_number": 3,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Gravitational waves and subatomic particles provide new ways of studying the Universe",
            "language_code": "de",
            "headline": "Gravitationswellen und subatomare Teilchen bieten neue Wege, das Universum zu untersuchen",
            "text": "Die Existenz von Gravitationswellen – Kräuselungen der Raumzeit – wurde Anfang des 20. Jahrhunderts theoretisch auf Basis der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt. Die erste bestätigte direkte Beobachtung gelang ein Jahrhundert später, im Jahr 2015. Seither nutzen Wissenschaftler*innen die Gravitationswellen als neues Fenster zur Untersuchung des Universums. Gravitationswellen werden bei starken Gravitations-Wechselwirkungen erzeugt, wie zum Beispiel bei der Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher oder Neutronensterne. Eine weitere Informationsquelle: Verschiedene Arten subatomarer Teilchen, wie Neutrinos, Elektronen und Protonen, geben den Astronom*innen Aufschluss über das Innere der Sonne und einige der energiereichsten Prozesse im Kosmos.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 29,
            "sub_idea_of": 4,
            "sub_idea_number": 4,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Astronomy makes use of data obtained from observations and simulations to model astronomical phenomena in the framework of current theories",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Astronomie nutzt Daten aus Beobachtungen und Simulationen, um im Rahmen der aktuellen Theorien astronomische Phänomene zu modellieren",
            "text": "Astronom*innen formulieren mathematische Modelle astronomischer Objekte, der mit diesen zusammenhängenden Phänomene und der zeitlichen Entwicklung solcher Objekte. Den Rahmen bilden dabei die grundlegenden Theorien der Physik und der Chemie. Einige Modelle bestehen aus elementaren mathematischen Beziehungen; komplexere Modelle nutzen numerische Simulationen. Die aufwändigsten Simulationen werden auf den größten heute verfügbaren Supercomputern ausgeführt. Beobachtungsdaten von Teleskopen und den zugehörigen Messinstrumenten helfen, die Modelle zu überprüfen und zu verfeinern. Das Zusammenspiel von Beobachtungsdaten und Modellen ist wichtig für neue astronomische Entdeckungen.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 30,
            "sub_idea_of": 4,
            "sub_idea_number": 5,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Astronomical research combines knowledge from different fields, such as physics, mathematics, chemistry, geology and biology",
            "language_code": "de",
            "headline": "Astronomische Forschung bezieht das Wissen verschiedener Fachdisziplinen ein",
            "text": "Professionelle astronomische Forschung nutzt Wissen aus Mathematik, Physik, Chemie, den Ingenieurwissenschaften, Informatik und anderen Feldern. So unterschiedliches Wissen miteinzubeziehen hat sich als unabdingbar herausgestellt, um die Natur astronomischer Objekte und Phänomene herauszuarbeiten und zu modellieren. Um zum Beispiel die Kernreaktionen im Inneren eines Sterns zu verstehen, benötigt man die Kernphysik; um die dabei entstandenen Elemente in der Atmosphäre eines Sterns nachzuweisen, benötigt man Atomphysik und Chemie. Ingenieurwissenschaften sind beim Bau von Teleskopen und Messinstrumenten am Erdboden und im Weltraum gefragt. Für die Auswertung der von diesen Instrumenten gesammelten Daten ist die Entwicklung von spezieller Software unerlässlich.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 31,
            "sub_idea_of": 4,
            "sub_idea_number": 6,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Astronomy is divided into a number of specialties",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Astronomie besteht aus einer Reihe von Spezialdisziplinen",
            "text": "Da eine angemessene Beschreibung astronomischer Objekte und Vorgänge spezielle, vertiefte Sachkenntnis erfordert, teilt man die moderne Astronomie in eine Reihe von Spezialdisziplinen auf, mit jeweils eigenen Forschungsobjekten. Einige dieser Spezialdisziplinen sind: Astrobiologie, Kosmologie, beobachtende Astronomie, Astrochemie und Planetologie. Astronom*innen können sich auch auf die Untersuchung spezifischer Objekte spezialisieren, zum Beispiel auf die Untersuchung Weißer Zwerge. Aufgrund der bedeutenden Rolle, welche die Physik in der modernen Astronomie spielt, werden die Begriffe „Astrophysik” und „Astronomie” meist synonym verwendet.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 32,
            "sub_idea_of": 4,
            "sub_idea_number": 7,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Time and distance scales in astronomy are a lot larger than the ones we use in our daily life",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Zeit- und Entfernungsskalen der Astronomie sind weitaus größer als alles, was wir im Alltag verwenden",
            "text": "Der Mond ist mit einer mittleren Entfernung von 384 400 Kilometern derjenige Himmelskörper, der der Erde am nächsten ist. Unsere Sonne hat einen Durchmesser von 1,39 Millionen Kilometern und eine Masse von 1,989 Millionen Billionen Billionen Kilogramm. Mit einer Entfernung von der Erde von rund 150 Millionen Kilometern (entsprechend einer Astronomischen Einheit, AE) ist sie der erdnächste Stern. Der nächste Stern jenseits der Sonne ist der etwa 4,25 Lichtjahre entfernte Proxima Centauri. Ein Lichtjahr ist die Entfernung, die das Licht im Vakuum in einem Jahr zurücklegt, also etwa 9,5 Billionen Kilometer. Unsere Galaxie misst etwa 100 000 bis 120 000 Lichtjahre im Durchmesser. Andere Galaxien sind Millionen oder sogar Milliarden Lichtjahre von der unseren entfernt. Die Größen in der Astronomie sprengen unsere Vorstellungskraft. Astronomische Zeitskalen sind meist lang und Zeiträume von Millionen und Milliarden Jahren sind durchaus typisch.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 33,
            "sub_idea_of": 4,
            "sub_idea_number": 8,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Spectroscopy is an important technique allowing us to probe the Universe from a distance",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Spektroskopie ist eine wichtige Technik, um ferne Regionen des Universums zu untersuchen",
            "text": "Verschiedene Eigenschaften astronomischer Objekte kann man nur über ihr Spektrum herausfinden – die regenbogenartige Zerlegung ihres Lichtes in Myriaden verschiedener Farben, von denen jede durch ihre Wellenlänge charakterisiert werden kann. Durch die Analyse des solchermaßen zerlegten Lichts ferner Objekte können Astronom*innen grundlegende Eigenschaften wie deren chemische Zusammensetzung, Temperatur, Druck sowie die Stärke des sie umgebenden und durchdringenden Magnetfeldes bestimmen, um nur einige zu nennen.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Telescopes, Instruments and Observatories"
            ],
            "category_ids": [
                3
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 34,
            "sub_idea_of": 5,
            "sub_idea_number": 1,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Telescopes and detectors are crucial to the study of Astronomy",
            "language_code": "de",
            "headline": "Teleskope und Messinstrumente sind entscheidend für die Astronomie",
            "text": "Da elektromagnetische Wellen die Hauptinformationsquelle der Astronomie sind, spielen Teleskope und ihre Messinstrumente eine wichtige Rolle bei der Sammlung und Analyse dieser Wellen. Größere Teleskope sammeln mehr Licht und erlauben den Astronom*innen, selbst sehr lichtschwache Objekte zu identifizieren und zu analysieren. Größere Teleskope haben außerdem ein besseres Auflösungsvermögen: Astronom*innen können mit ihnen feinere Details ihrer Beobachtungsobjekte untersuchen. Nahm man früher astronomische Beobachtungen vor, indem man durch ein Teleskop blickte, erlauben Instrumente heute den Astronom*innen, ihre Beobachtungen direkt und objektiv aufzuzeichnen, und das auch noch bei verschiedenen Wellenlängen.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Telescopes, Instruments and Observatories"
            ],
            "category_ids": [
                3
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 35,
            "sub_idea_of": 5,
            "sub_idea_number": 2,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Some telescopes can be linked together to act as one big telescope",
            "language_code": "de",
            "headline": "Bestimmte kleinere Teleskope können zusammengeschaltet das Auflösungsvermögen eines großen Teleskops erreichen",
            "text": "Durch das Zusammenschalten mehrerer kleiner Teleskope lässt sich das Auflösungsvermögen eines größeren Teleskops erreichen. Diese Technik heißt Interferometrie. Die Auflösung des zusammengeschalteten Instruments entspricht der eines einzelnen Teleskops mit einem Durchmesser entsprechend dem größten Abstand zwischen zwei Einzelteleskopen der Anordnung. Das erlaubt den Astronom*innen, feinere Details auf den beobachteten Objekten zu erkennen und damit auch nahe zusammenstehende Objekte wie einen Stern und seine Planeten besser trennen zu können.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Telescopes, Instruments and Observatories"
            ],
            "category_ids": [
                3
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 36,
            "sub_idea_of": 5,
            "sub_idea_number": 3,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Astronomical observatories are located on Earth and in Space",
            "language_code": "de",
            "headline": "Astronomische Observatorien gibt es auf der Erde und im All",
            "text": "Die Erdatmosphäre absorbiert die Strahlung der meisten Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums. Durchlässig ist sie nur für sichtbares Licht (der optische Teil des Spektrums), einen Teil des ultravioletten und infraroten Lichts und für kurzwellige Radiostrahlung. Für den größten Teil des ultravioletten Lichts, weite Bereiche des infraroten Lichts, und auch für Röntgenstrahlung ist die Atmosphäre undurchdringlich. Daher müssen Teleskope, die Licht solcher Wellenlängenbereiche sammeln sollen, vom Weltraum aus operieren. Weil sichtbares Licht zwar vom Erdboden aus beobachtet werden kann, aber die Turbulenz der Erdatmosphäre die Qualität der Bilder beeinträchtigt, werden auch optische Teleskope im All betrieben.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Telescopes, Instruments and Observatories"
            ],
            "category_ids": [
                3
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 37,
            "sub_idea_of": 5,
            "sub_idea_number": 4,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Earth-based astronomical observatories are often located in remote regions all around the world",
            "language_code": "de",
            "headline": "Bodengebundene astronomische Observatorien werden oft in entlegenen Regionen der Welt errichtet",
            "text": "Nur wenige Orte auf der Erde bieten die exzellenten Beobachtungsbedingungen, die mit großer Höhe über dem Meeresspiegel, dem Fehlen von Lichtverschmutzung und der Durchlässigkeit der Atmosphäre für bestimmte Wellenlängen einhergehen. Diese Orte sind oftmals lebensfeindlich und schwer zugänglich, und liegen normalerweise weitab bewohnter Gebiete. Astronom*innen müssen für ihre Beobachtungen entweder zu diesen Orten reisen, die Beobachtungen durch erfahrene Teleskopoperateure ausführen lassen, oder robotische Teleskope benutzen, die sich fernsteuern lassen.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Telescopes, Instruments and Observatories"
            ],
            "category_ids": [
                3
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 38,
            "sub_idea_of": 5,
            "sub_idea_number": 5,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Astronomy today is part of “Big Science” and “Big Data”",
            "language_code": "de",
            "headline": "Professionelle Astronomie ist heute ein Teil von „Big Science” und „Big Data”",
            "text": "Astronomische Durchmusterungen erzeugen heutzutage sehr große Datenmengen, und das wird sich in Zukunft noch um einige Größenordnungen steigern. Diesen Trend nennt man „Big Data Astronomy”, wobei der Schwerpunkt der Arbeit darauf liegt, diese Daten zu speichern, zu übermitteln und zu analysieren. Das hat zur Entwicklung von Citizen-Science-Projekten mit Beteiligung der Allgemeinheit geführt, um die hervorragenden Mustererkennungsfähigkeiten von Menschen für die astronomische Wissenschaft zu nutzen. Andererseits sind moderne Teleskope und Instrumente mit beachtlichen Kosten verbunden. Ihr Bau erfordert verschiedene Arten von hochspezialisiertem technischen Know-How. In diesem Zeitalter von „Big Science“ werden große Teleskope und Instrumente daher in der Regel von internationalen Organisationen oder Konsortien unter Einbeziehung zahlreicher astronomischer Institute aus unterschiedlichen Ländern gebaut",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 39,
            "sub_idea_of": 5,
            "sub_idea_number": 6,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Complex simulations and huge data in astronomy require the development of powerful supercomputers ",
            "language_code": "de",
            "headline": "Komplexe Simulationen und die gewaltigen Datenmengen in der Astronomie erfordern die Entwicklung leistungsstarker Supercomputer",
            "text": "Die Verarbeitung riesiger Datenmengen aus Simulationen und Beobachtungen erfordern Computer, die komplexe Rechnungen in kurzer Zeit durchführen können. Heutige Supercomputer können einige Hundert Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde ausführen. Diese Supercomputer erlauben es den Astronom*innen, ganze Universen zu simulieren und ihre Ergebnisse mit den Beobachtungen aus groß angelegten Durchmusterungen zu vergleichen.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 40,
            "sub_idea_of": 5,
            "sub_idea_number": 7,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Astronomy is a global science, with international teams, and where data and publications are shared freely ",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Astronomie ist eine globale Wissenschaft, bei der Arbeitsgruppen weltweit vernetzt sind und Daten und Veröffentlichungen frei ausgetauscht werden",
            "text": "Die von den meisten professionellen Observatorien gelieferten Daten sind frei zugänglich. Im Laufe ihres Berufslebens arbeiten Astronom*innen typischerweise in mehreren Ländern. Große astronomische Projekte, von der Konstruktion von Teleskopen und Instrumenten bis hin zu koordinierten Beobachtungskampagnen, werden häufig in Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen und Instituten mehrerer Nationen durchgeführt. Astronomie ist global und international: Wir alle sind Besatzungsmitglieder des „Raumschiffs Erde”, unter einem Himmel, und erkunden gemeinsam den einen Kosmos.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [],
            "category_ids": []
        },
        {
            "sub_idea_id": 41,
            "sub_idea_of": 5,
            "sub_idea_number": 8,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Numerous spacecrafts have been launched to space to study the Solar System",
            "language_code": "de",
            "headline": "Zahlreiche Raumsonden wurden bereits gestartet, um das Sonnensystem zu erforschen",
            "text": "Um mehr über unseren Platz im Universum zu erfahren, haben wir Raumsonden zu vielen Orten des Sonnensystems geschickt. Einige dieser Sonden umrunden Planeten, Monde, oder sogar Asteroiden, während andere auf solchen Objekten gelandet sind. Unter den Orten innerhalb des Sonnensystems, die wir mit robotischen Sonden besucht haben (Landung, Umlaufbahn oder Vorbeiflug), sind die Sonne, alle Planeten, die Zwergplaneten Pluto und Ceres, unser Mond sowie Monde der Planeten Jupiter und Saturn, Kometen und Asteroiden.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System",
                "Space Exploration"
            ],
            "category_ids": [
                1,
                10
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 42,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 1,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The Universe is over 13 billion years old",
            "language_code": "de",
            "headline": "Das Universum ist mehr als 13 Milliarden Jahre alt",
            "text": "Nach neuesten Beobachtungen und den besten heute verfügbaren Modellen für die frühen Entwicklungsphasen wird das Alter des Universums auf rund 13,8 Milliarden Jahre geschätzt. Die Kosmologie ist dasjenige Forschungsfeld, das die Entwicklung und Struktur des Universums als Ganzes untersucht.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 43,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 2,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The Universe is homogeneous and isotropic on the large scale",
            "language_code": "de",
            "headline": "Das Universum ist auf großen Längenskalen homogen und isotrop",
            "text": "Auf großen Längenskalen (bei Längen größer als rund 300 Millionen Lichtjahre) scheint die Materie im Universum gleichmäßig verteilt zu sein. Aufgrund dieser gleichförmigen Dichte und Struktur sieht das Universum weitgehend gleich aus, egal an welchem Ort man sich befindet (Homogenität) und in welche Richtung man schaut (Isotropie).",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 44,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 3,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "We always observe the past",
            "language_code": "de",
            "headline": "Wir schauen immer in die Vergangenheit",
            "text": "Aufgrund der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts sehen wir Objekte nie so, wie sie gerade sind, sondern immer so, wie sie zu jener Zeit waren, als ihr Licht sich auf den Weg zu uns machte. Wir können die Sonne immer nur so sehen, wie sie vor acht Minuten war, da das Licht von der Sonne etwa acht Minuten zu uns braucht. Wir sehen die Andromeda-Galaxie so, wie sie vor 2,5 Millionen Jahren war, da ihr Licht so lange zu uns unterwegs ist. Daher schauen Astronom*innen immer in die Vergangenheit, und zwar bis zu 13,8 Milliarden Jahre zurück. Durch die Beobachtung von Objekten in unterschiedlichen Entfernungen erhalten wir einen Querschnitt durch die kosmische Geschichte. Da das Universum im Schnitt überall dieselben Eigenschaften hat, erlauben diese Beobachtungen Rückschlüsse auf unsere eigene Geschichte.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 45,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 4,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "We can only directly observe a fraction of the total Universe",
            "language_code": "de",
            "headline": "Wir können nur einen Teil des gesamten Universums direkt beobachten",
            "text": "Da das Licht sich nur endlich schnell fortbewegt und seine Reise frühestens kurz nach dem Urknall begonnen haben kann, gibt es entfernte Regionen des Universums, die wir noch nicht haben beobachten können: Licht von diesen Regionen hatte seit dem Urknall nicht genug Zeit, um uns auf der Erde zu erreichen. Wir können lediglich Objekte innerhalb eines bestimmten Bereiches sehen, den wir das „beobachtbare Universum” nennen. Dieser Bereich enthält alle Objekte, deren Licht genügend Zeit hatte, uns zu erreichen. Von besonderem Interesse sind Objekte am äußersten Rand des beobachtbaren Universums. Solche Objekte erscheinen uns in der Form, die sie hatten, als das Universum noch sehr jung war.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 46,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 5,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The Universe is mainly composed of Dark Energy and Dark Matter",
            "language_code": "de",
            "headline": "Das Universum besteht hauptsächlich aus Dunkler Energie und Dunkler Materie",
            "text": "Die Luft, die wir atmen, außerdem auch unsere Körper und allgemein schlicht alles, was wir um uns herum sehen, besteht aus Atomen, die ihrerseits aus Protonen, Neutronen und Elektronen bestehen. Auch die Sterne bestehen aus Atomkernen und Elektronen. Diese sogenannte baryonische Materie ist es, mit der wir im täglichen Leben zu tun haben. Wie Beobachtungen zeigen, macht sie allerdings nur 5% der Zusammensetzung des Universums aus. Das Universum ist hauptsächlich erfüllt von einer unbekannten Form von Energie, die als Dunkle Energie bezeichnet wird (rund 68%), sowie einer ungewöhnlichen Form von Materie, die wir Dunkle Materie nennen (rund 27%). Die Natur von Dunkler Energie und Dunkler Materie ist Gegenstand der aktuellen Forschung, insbesondere durch die Beobachtung ihres Einflusses auf die baryonische Materie.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 47,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 6,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The Universe is expanding at an accelerated rate",
            "language_code": "de",
            "headline": "Das Universum expandiert, und diese Expansion beschleunigt sich",
            "text": "Beobachtungsdaten zeigen, dass das Universum expandiert. Die Expansion erfolgt beschleunigt; ein Umstand, der auf die Dunkle Energie zurückgeführt wird. Im Zuge der Expansion auf großen Längenskalen entfernen sich die Galaxienhaufen voneinander. In den modernen kosmologischen Modellen nehmen die Abstände zwischen den Galaxienhaufen proportional zu einem universellen Skalenfaktor zu. Beobachtungsdaten zeigen, dass eine Galaxie sich umso schneller von uns entfernt, je größer ihr Abstand zu uns bereits ist (Hubble-Lemaître-Gesetz). Hypothetische außerirdische Beobachter in einer anderen Galaxie würden das Gleiche feststellen. Galaxienhaufen und Gruppen von Galaxien, die durch Gravitation aneinander gebunden sind, sowie die Galaxien selbst, sind nicht von der kosmischen Expansion betroffen. Innerhalb von Galaxienhaufen und Gruppen können einzelne Galaxien einander umkreisen oder sich auf Kollisionskurs zueinander befinden. Letzteres trifft beispielsweise auf die Milchstraßengalaxie und die Andromeda-Galaxie zu.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 48,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 7,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The expansion of space causes light from distant galaxies to be redshifted",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Expansion des Raumes bewirkt eine Rotverschiebung des Lichts ferner Galaxien",
            "text": "Die kosmische Expansion beeinflusst die Eigenschaften des Lichts im Universum. Licht, das uns von entfernten Galaxien erreicht, ist umso stärker rotverschoben, je weiter die betreffende Galaxie von uns entfernt ist. Diese kosmologische Rotverschiebung kann direkt als Zunahme der Wellenlänge proportional zum kosmischen Skalenfaktor verstanden werden. Sie ist der Grund dafür, dass ferne Galaxien nur im Infraroten oder im Radiowellenbereich beobachtet werden können und uns die kosmische Hintergrundstrahlung größtenteils im Mikrowellenbereich erreicht.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 49,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 8,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The natural laws (e.g. gravity) that we study on Earth appear to work the same way throughout the Universe",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Naturgesetze (zum Beispiel die Gravitation), die wir auf der Erde untersuchen, scheinen im gesamten Universum auf gleiche Weise zu wirken",
            "text": "Es hat zahlreiche Versuche gegeben, um festzustellen, ob die Gesetze der Physik (beispielsweise das Gravitationsgesetz, die Thermodynamik oder der Elektromagnetismus) im ganzen Universum genauso wirken wie hier auf der Erde. Bisher stand noch keines der Ergebnisse im Widerspruch zu der Annahme, dass die fundamentalen Gesetze der Physik im gesamten Universum gelten.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 50,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 9,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The large-scale structure of the Universe is composed of filaments, sheets and voids",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die großräumige Struktur des Universums besteht aus Filamenten, Membranen und Hohlräumen",
            "text": "Untersuchungen des Universums im Bereich hoher Rotverschiebungen zeigen, dass die räumliche Verteilung der Galaxien auf Größenskalen von hunderten Millionen von Lichtjahren einem dreidimensionalen schwammartigen Gewebe aus Fäden (englisch: filaments), Hohlräumen (englisch: voids) und Membranen (englisch: sheets) gleicht, das von Astronom*innen als „kosmisches Netz” bezeichnet wird. Filamente und Membranen enthalten Millionen von Galaxien. Diese großräumigen Strukturen erstrecken sich über hunderte Millionen von Lichtjahren und sind typischerweise einige zehn Millionen Lichtjahre dick. Die Filamente und Membranen bilden Grenzflächen um die Hohlräume herum. Deren Durchmesser liegen in der Größenordnung von hundert Millionen Lichtjahren, und sie enthalten nur wenige Galaxien.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 51,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 10,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The Cosmic Microwave Background allows us to explore the early Universe",
            "language_code": "de",
            "headline": "Anhand der kosmischen Hintergrundstrahlung können wir das frühe Universum untersuchen",
            "text": "Die älteste elektromagnetische Strahlung, die aus den entferntesten Regionen des für uns sichtbaren Universums zu uns dringt, ist die kosmische (Mikrowellen-)Hintergrundstrahlung. Sie ist ein Überbleibsel des heißen und dichten frühen Universums und trägt Informationen aus der Zeit, als das Universum nur etwa 380 000 Jahre alt war. Die kosmische Hintergrundstrahlung erlaubt es uns, Schlüsseleigenschaften des Universums als Ganzes zu bestimmen: die Menge an Dunkler Materie, baryonischer Materie und Dunkler Energie, die Geometrie des Universums und seine aktuelle Expansionsrate. Die kosmische Hintergrundstrahlung zeigt, dass das Universum nahezu isotrop ist und liefert auf diese Weise auch indirekt den Hinweis auf seine Homogenität.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 52,
            "sub_idea_of": 6,
            "sub_idea_number": 11,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The evolution of the Universe can be explained by the Big Bang model",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Entwicklung des Universums lässt sich mit dem Urknall-Modell beschreiben",
            "text": "Nach bestem heutigen Wissen war die gesamte Materie und Energie des beobachtbaren Universums vor etwas mehr als 13 Milliarden Jahren in einem Volumen kleiner als ein Atom zusammengedrängt. Das Universum expandierte aus dieser Phase sehr hoher Temperatur und Dichte (Urknallphase) zu seinem heutigen Zustand. Die heiße, dichte frühe Phase bezeichnen wir als den Urknall. Das Modell, welches das expandierende Universum beschreibt, heißt Lambda-CDM-Modell (wobei Lambda für die Komponente der Dunklen Energie des Universums steht und CDM für Cold Dark Matter; zu deutsch: Kalte Dunkle Materie). Anders als der Begriff vermuten lässt, war die Urknallphase keine Explosion, während derer Materie in den umgebenden, zuvor leeren Raum geschleudert wurde. Stattdessen war der gesamte Raum von Anfang an mit Materie gefüllt, deren durchschnittliche Dichte sich seither mit dem Anwachsen des verfügbaren Volumens laufend verringert hat. Seit sich Galaxien gebildet haben, hat deren Abstand zueinander stetig zugenommen. Das Urknall-Modell trifft eine Reihe nachprüfbarer Vorhersagen über unser heutiges Universum, von denen die meisten anhand von Beobachtungsdaten verifiziert werden konnten.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Cosmology"
            ],
            "category_ids": [
                9
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 53,
            "sub_idea_of": 7,
            "sub_idea_number": 1,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The Solar System was formed about 4.6 billion years ago",
            "language_code": "de",
            "headline": "Unser Sonnensystem entstand vor etwa 4,6 Milliarden Jahren",
            "text": "Durch radioaktive Datierung von Meteoriten können wir das Alter des Sonnensystems bestimmen. Dieses Alter stimmt auch mit der Datierung von Mondgestein überein und mit der Datierung der ältesten Gesteine auf der Erdoberfläche.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System"
            ],
            "category_ids": [
                1
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 54,
            "sub_idea_of": 7,
            "sub_idea_number": 2,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The Solar System is composed of the Sun, planets, dwarf planets, moons, comets, asteroids, and meteoroids",
            "language_code": "de",
            "headline": "Das Sonnensystem besteht aus der Sonne, den Planeten, Zwergplaneten, Monden, Kometen, Asteroiden und Meteoroiden",
            "text": "Unser Sonnensystem besteht aus einem Zentralstern, den wir Sonne nennen, und allen Objekten, die unter dem Einfluss der Gravitation darum kreisen. Dazu zählen die Planeten und deren natürliche Satelliten, sowie die Zwergplaneten, Asteroiden, Meteoroiden und Kometen. Die Sonne stellt dabei mehr als 99,87% der Gesamtmasse des Sonnensystems.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System"
            ],
            "category_ids": [
                1
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 55,
            "sub_idea_of": 7,
            "sub_idea_number": 3,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "There are eight planets in the Solar System",
            "language_code": "de",
            "headline": "Es gibt acht Planeten im Sonnensystem",
            "text": "Gemäß einer 2006 von der Internationalen Astronomischen Union getroffenen Festlegung muss ein Objekt drei Kriterien erfüllen, um als Planet zu gelten. Erstens muss es um die Sonne kreisen. Zweitens muss es genug Masse besitzen, um eine annähernd kugelförmige Gestalt anzunehmen. Drittens muss sein Schwerkrafteinfluss so stark sein, dass es die Umgebung seiner Umlaufbahn von anderen Objekten freihält. Objekte, die keine Monde sind und nur die ersten zwei Kriterien erfüllen, werden Zwergplaneten genannt. Nach ihrem Abstand von der Sonne geordnet, sind die Planeten unseres Sonnensystems: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System"
            ],
            "category_ids": [
                1
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 56,
            "sub_idea_of": 7,
            "sub_idea_number": 4,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "There are several dwarf planets in the Solar System",
            "language_code": "de",
            "headline": "Es gibt mehrere Zwergplaneten im Sonnensystem",
            "text": "Alle bekannten Zwergplaneten sind kleiner als unser Erdmond, dessen Durchmesser rund 3474 Kilometer beträgt. Pluto ist aktuell der größte Zwergplanet, den wir kennen, gefolgt von Eris, Haumea, Makemake und Ceres. Alle diese Objekte sind fest, haben eine vereiste Oberfläche und ähnliche chemische Zusammensetzungen. Ceres durchläuft seine Bahn zwischen Mars und Jupiter, befindet sich also im Asteroidengürtel. Die vier anderen Zwergplaneten kann man jenseits der Neptunbahn im Edgeworth-Kuiper-Gürtel finden.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System"
            ],
            "category_ids": [
                1
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 57,
            "sub_idea_of": 7,
            "sub_idea_number": 5,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The planets are divided into terrestrial (rocky) planets and gas giants",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Planeten werden in terrestrische (Gesteins-) Planeten und Gasriesen eingeteilt",
            "text": "Die vier der Sonne am nächsten stehenden Planeten werden terrestrische Planeten, beziehungsweise Gesteinsplaneten genannt. Sie haben eine feste Oberfläche und bestehen größtenteils aus Gestein. Merkur hat keine Atmosphäre, Venus hat unter den Gesteinsplaneten die dichteste Atmosphäre und Mars die dünnste. Die vier erheblich größeren äußeren Planeten werden Gasriesen genannt. Sie bestehen größtenteils aus Gas (hauptsächlich Wasserstoff und Helium), und ihre Atmosphären sind sehr dicht. Alle Gasriesen sind von Ringen umgeben. Saturn hat bei weitem das eindrucksvollste Ringsystem. Seine Ringe sind selbst durch kleine Fernrohre zu sehen.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System"
            ],
            "category_ids": [
                1
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 58,
            "sub_idea_of": 7,
            "sub_idea_number": 6,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Some planets have dozens of natural satellites",
            "language_code": "de",
            "headline": "Einige Planeten haben Dutzende natürlicher Satelliten",
            "text": "Mit Ausnahme von Merkur und Venus haben alle Planeten mindestens einen natürlichen Satelliten, mit anderen Worten: mindestens einen Mond. Die Erde ist der einzige Planet im Sonnensystem, der nur einen einzigen Mond besitzt. Der Mars besitzt zwei Monde. Im Gegensatz zu den terrestrischen Planeten werden die Gasriesen sämtlich von zahlreichen Monden umkreist. Mit jeweils mehr als 75 bestätigten Monden sind Jupiter und Saturn die Planeten mit den meisten bekannten natürlichen Satelliten, gefolgt von Uranus und Neptun.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System"
            ],
            "category_ids": [
                1
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 59,
            "sub_idea_of": 7,
            "sub_idea_number": 7,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Earth is the third planet orbiting around the Sun, and has one natural satellite, the Moon",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Erde ist von der Sonne aus gezählt der dritte Planet und sie hat einen großen natürlichen Satelliten, den Mond",
            "text": "Unser Heimatplanet ist von der Sonne aus gezählt der dritte Planet, mit einer so gut wie kreisförmigen Umlaufbahn. Die Atmosphäre der Erde besteht hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff. Die Durchschnittstemperatur auf ihrer Oberfläche, die zu über 70% von Wasser bedeckt ist, beträgt rund 15° Celsius. Der Mond ist der mit Abstand größte natürliche Satellit der Erde und der einzige Himmelskörper, den Menschen bislang betreten haben.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System"
            ],
            "category_ids": [
                1
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 60,
            "sub_idea_of": 7,
            "sub_idea_number": 8,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "There are millions of asteroids, which are remnants from the early formation of our Solar System",
            "language_code": "de",
            "headline": "Es gibt Millionen von Asteroiden – Überreste aus der Frühphase des Sonnensystems",
            "text": "Steinerne Überreste aus der Frühphase des Sonnensystems finden sich im Asteroidengürtel, der zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter liegt, und dem Edgeworth-Kuiper-Gürtel jenseits der Bahn des Neptun. Diese Asteroiden haben Durchmesser zwischen 10 Metern und 1000 Kilometern. Die Masse aller Asteroiden des Sonnensystems zusammengenommen ist geringer als die des Erdmondes.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System"
            ],
            "category_ids": [
                1
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 61,
            "sub_idea_of": 7,
            "sub_idea_number": 9,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "A comet is an icy object that acquires a tail when it is heated by the Sun",
            "language_code": "de",
            "headline": "Kometen sind Körper aus Eis, die, sobald sie von der Sonne erhitzt werden, einen leuchtenden Schweif ausbilden",
            "text": "Kometen bestehen vorwiegend aus Eis, doch sie enthalten auch Staub und Gesteinsmaterial. Das Eis ist flüchtig und verdampft unter dem Einfluss von Sonnenwind und Strahlung, wenn sich der Komet der Sonne nähert. Dadurch entstehen zwei Schweife: Der leicht gekrümmte Staubschweif liegt der Bewegungsrichtung des Kometen direkt gegenüber. Der Plasmaschweif dagegen zeigt immer von der Sonne weg, unabhängig von der Bewegungsrichtung des Kometen. Man nimmt an, dass die meisten Kometen aus zwei spezifischen Regionen stammen: dem Edgeworth-Kuiper-Gürtel jenseits der Umlaufbahn des Neptun und der Oortschen Wolke am äußeren Rande des Sonnensystems.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System"
            ],
            "category_ids": [
                1
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 62,
            "sub_idea_of": 7,
            "sub_idea_number": 10,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The boundary of the Solar System is called the Heliopause",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Grenze des Sonnensystems heißt Heliopause",
            "text": "Das Magnetfeld der Sonne erstreckt sich weit über die Sonnenoberfläche hinaus. So entsteht eine Art Blase, die sogenannte Heliosphäre, die das gesamte Sonnensystem einschließt. Die Region, in der das Magnetfeld der Sonne mit dem anderer Sterne in Wechselwirkung tritt, heißt Heliohülle (engl. heliosheath). Die äußere Grenze dieser turbulenten Region ist die sogenannte Heliopause. Jenseits der Heliopause beginnt der interstellare Raum. Im Jahr 2012 durchquerte die Sonde Voyager 1 als erstes menschengemachtes Objekt die Heliopause.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Solar System"
            ],
            "category_ids": [
                1
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 63,
            "sub_idea_of": 8,
            "sub_idea_number": 1,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "A star is a self-luminous body generating its energy by internal nuclear reactions",
            "language_code": "de",
            "headline": "Sterne sind selbstleuchtende Körper, deren Strahlungsenergie aus Kernreaktionen in ihrem Inneren stammt",
            "text": "Sterne bestehen aus sehr heißem Plasma (Gas, in dem die Elektronen weitgehend von ihren Atomkernen getrennt sind), welches durch seine eigene Gravitation zusammengehalten wird. Die Energie, die Sterne über längere Zeit hinweg abstrahlen, wird bei Kernreaktionen freigesetzt, die im Kern des Sterns ablaufen. Dabei wird Wasserstoff zunächst zu Helium, dann weiter zu schwereren Elementen verschmolzen. Bei Sternen wie unserer Sonne entsteht das Helium durch die sogenannte pp-Kette, in massereicheren Sternen durch den CNO-Zyklus. Sterne werden durch den Druck stabilisiert, der sich durch die in ihrem Zentrum freigesetzte Energie aufbaut. Er wirkt der Gravitationskraft entgegen, die fortwährend versucht, den Stern in sich zusammenzuziehen. Dadurch bleiben die meisten Sterne mit ähnlicher oder geringerer Masse als die Sonne für Milliarden oder sogar Zig-Milliarden Jahre stabil.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Stars"
            ],
            "category_ids": [
                2
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 64,
            "sub_idea_of": 8,
            "sub_idea_number": 2,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Stars form from massive clouds of dust and gas",
            "language_code": "de",
            "headline": "Sterne entstehen in massereichen Wolken aus Staub und Gas",
            "text": "Sterne entstehen durch den Gravitationskollaps großer Molekülwolken. Während die Wolken kollabieren, teilen sie sich in Kerne auf, deren Zentralregionen immer heißer und dichter werden. Mit zunehmender Verdichtung entstehen in diesen Kernen Protosterne. Um deren Äquator bilden sich protoplanetare Scheiben aus Gas und Staub aus. Im Verlauf von Millionen von Jahren entstehen in solchen Scheiben Planeten und kleinere Körper. Erreichen Temperatur und Druck im Zentrum eines Protosterns einen kritischen Wert, setzt die Kernfusion ein und ein Stern ist geboren.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Stars"
            ],
            "category_ids": [
                2
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 65,
            "sub_idea_of": 8,
            "sub_idea_number": 3,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The closest star to Earth is the Sun",
            "language_code": "de",
            "headline": "Der erdnächste Stern ist die Sonne",
            "text": "Mit einem Äquatordurchmesser von etwa 1,4 Millionen Kilometern ist die Sonne so groß, dass die Erde rund 1,3 Millionen Mal hineinpassen würde. Obwohl die Sonne im Vergleich zu unserem Planeten riesig groß ist, gibt es ungleich größere Sterne im Universum. Der Überriese VY Canis Majoris, einer der größten derzeit bekannten Sterne, hat etwa den 1400-fachen Durchmesser der Sonne. Würde man ihn im Mittelpunkt des Sonnensystems platzieren, läge seine Oberfläche jenseits der Jupiterbahn. Es gibt auch erheblich kleinere Sterne als die Sonne. Der unserer Sonne nächste Stern, Proxima Centauri, ist ein Roter Zwerg mit einem Durchmesser von nur rund 200 000 Kilometern. Das entspricht lediglich etwa dem 16-fachen Erddurchmesser.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "The Sun"
            ],
            "category_ids": [
                5
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 66,
            "sub_idea_of": 8,
            "sub_idea_number": 4,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The Sun is a dynamic star",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Sonne ist ein aktiver Stern",
            "text": "Die Oberfläche der Sonne kann dunkle Flecken zeigen. Diese sogenannten Sonnenflecken, in denen das Magnetfeld besonders stark ist, erscheinen dunkler, weil sie kühler als die benachbarten Regionen sind. In einem Zeitraum von 11 Jahren wechseln sich auf der Sonne Phasen mit wenig oder gar keinen Sonnenflecken, dann deutlich mehr und schließlich wieder weniger Sonnenflecken ab. Verdrillen sich die Magnetfeldlinien, sammeln sich beachtliche Mengen an Energie an. Ordnen sich die Magnetfeldlinien anschließend neu an, wird diese Energie explosionsartig in Form von Helligkeitsausbrüchen freigesetzt, sogenannten Flares. Werden dabei auch größere Mengen an Materie von der Sonne weggeschleudert, spricht man von einem koronalen Massenauswurf. Aber selbst in Ruhephasen strömen pro Sekunde rund 1,5 Milliarden Kilogramm an heißem Plasma von der Sonne ab. Dieser sogenannte Sonnenwind breitet sich im Sonnensystem aus und tritt mit den Planeten in Wechselwirkung. Auch andere Sterne produzieren Flares und Sternwinde.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "The Sun"
            ],
            "category_ids": [
                5
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 67,
            "sub_idea_of": 8,
            "sub_idea_number": 5,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The colour of a star tells us its surface temperature",
            "language_code": "de",
            "headline": "Die Farbe eines Sterns verrät uns seine Oberflächentemperatur",
            "text": "Sterne können Oberflächentemperaturen von wenigen tausend bis zu fünfzigtausend Grad Celsius haben. Heiße Sterne strahlen den größten Teil ihrer Energie im blauen und ultravioletten Teil des elektromagnetischen Spektrums ab (also bei kurzen Wellenlängen). Sie erscheinen uns daher bläulich. Kältere Sterne erscheinen uns rötlich, da sie den größten Teil ihrer Energie im Roten und Infraroten (bei langen Wellenlängen) abstrahlen",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Stars"
            ],
            "category_ids": [
                2
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 68,
            "sub_idea_of": 8,
            "sub_idea_number": 6,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The space between stars can be largely empty or it can contain clouds of gas, which can produce new stars",
            "language_code": "de",
            "headline": "Der Raum zwischen den Sternen kann weitgehend leer sein oder dichtere Wolken aus Gas und Staub enthalten, aus denen neue Sterne entstehen können",
            "text": "Der Raum zwischen den Sternen enthält Spuren von Materie in Form von Gas, Staub und hochenergetischen Teilchen (Letztere bilden die „kosmische Strahlung”). Diese Materie gehört zum sogenannten interstellaren Medium. Sie kann in unterschiedlichen Teilen der Galaxie mehr oder weniger dicht sein. Die Dichte selbst der dichtesten Bereiche des interstellaren Mediums ist allerdings immer noch tausendmal geringer als jene des besten jemals in einem irdischen Labor erzeugten Vakuums.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Stars"
            ],
            "category_ids": [
                2
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 69,
            "sub_idea_of": 8,
            "sub_idea_number": 7,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "A star goes through a life cycle which is largely determined by its initial mass",
            "language_code": "de",
            "headline": "Jeder Stern durchläuft einen Lebenszyklus, der weitgehend von seiner Ursprungsmasse bestimmt wird",
            "text": "Computersimulationen zeigen, dass die ersten Sterne nur einige Millionen Jahre lang existierten. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Sterns wie unserer Sonne liegt dagegen bei etwa 10 Milliarden Jahren. Rote Zwerge noch geringerer Masse können sogar Billionen Jahre alt werden. Ein Stern mit ähnlicher Masse wie unsere Sonne wird sich später zum Roten Riesen entwickeln und anschließend den größten Teil seiner Masse ins All abgeben. Am Ende bleibt er als kompakter Weißer Zwerg zurück, der von einem sogenannten Planetarischen Nebel umgeben ist. Ein Stern mit mindestens acht Sonnenmassen wird sich zu einem Roten Überriesen entwickeln, bevor er als Supernova explodiert und als Neutronenstern oder als Schwarzes Loch endet.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Stars"
            ],
            "category_ids": [
                2
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 70,
            "sub_idea_of": 8,
            "sub_idea_number": 8,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Massive stars can end their life cycle as stellar black holes",
            "language_code": "de",
            "headline": "Sehr massereiche Sterne können ihren Lebenszyklus als stellare Schwarze Löcher beenden",
            "text": "Ein Schwarzes Loch ist ein Raumbereich, dessen extrem starkes Gravitationsfeld alles, was hineinfällt, selbst Licht, daran hindert, den Bereich jemals wieder zu verlassen. Der sogenannte Ereignishorizont grenzt das Schwarze Loch vom Rest des Alls ab. Was einmal hineingelangt ist, müsste sich schon schneller als Licht bewegen, um wieder nach außen zu gelangen. Modelle sagen vorher, dass sich im Zentrum eines Schwarzen Loches eine Singularität befindet, bei der die Materiedichte und Raumkrümmung gegen Unendlich streben. Stellare Schwarze Löcher haben Massen in der Größenordnung einiger zehn Sonnenmassen und einen Radius von ein paar Kilometern bis zu einigen Dutzend Kilometern (abhängig von ihrer Masse).",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Stars"
            ],
            "category_ids": [
                2
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 71,
            "sub_idea_of": 8,
            "sub_idea_number": 9,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "New stars and their planetary systems are born from matter left behind by previous stars in that region",
            "language_code": "de",
            "headline": "Neue Sterne und ihre Planetensysteme entstehen aus Materie, die von früheren Sterngenerationen in den interstellaren Raum abgegeben wurde",
            "text": "Abgesehen von Wasserstoff, dem größten Teil des Heliums und kleineren Mengen an Lithium, wurden alle Elemente des heutigen Universums durch Kernfusion im Inneren von Sternen erzeugt. Sterne relativ kleiner Masse, wie unsere Sonne, erzeugen durch Kernfusion Elemente bis hin zum Sauerstoff. Massereiche Sterne können auch schwerere Elemente als Sauerstoff produzieren, bis hin zu Eisen. Elemente schwerer als Eisen, wie Gold und Uran, werden bei hochenergetischen Supernova-Explosionen und Zusammenstößen von Neutronensternen produziert. Bei ihrem Tod führen alle diese Sterne den größten Teil ihrer Masse wieder der interstellaren Materie zu. Daraus entstehen in einer Art kosmischem Recyclingprozess wieder neue Sterne.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Stars"
            ],
            "category_ids": [
                2
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 72,
            "sub_idea_of": 8,
            "sub_idea_number": 10,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "The human body consists of atoms that can be traced back to earlier stars",
            "language_code": "de",
            "headline": "Der menschliche Körper besteht aus Atomen, die im Inneren früherer Sterne erzeugt wurden",
            "text": "Alle Elemente außer Wasserstoff und Helium sowie einem kleinen Anteil des vorhandenen Lithiums wurden größtenteils im Inneren von Sternen erzeugt und während deren letzten Lebensphasen ins All freigesetzt. So entstanden insbesondere die meisten Elemente, aus denen unser Körper besteht , wie das Kalzium unserer Knochen, das Eisen in unserem Blut und der Stickstoff in unserer DNA. Auch die Elemente, aus denen andere Tiere, Pflanzen, ja die meisten Dinge um uns herum bestehen, wurden vor Milliarden von Jahren tief im Inneren früherer Sterne erzeugt.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Stars"
            ],
            "category_ids": [
                2
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 73,
            "sub_idea_of": 9,
            "sub_idea_number": 1,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "A galaxy is a large system of stars, dust and gas",
            "language_code": "de",
            "headline": "Galaxien sind große Systeme aus Sternen, Staub und Gas",
            "text": "Galaxien enthalten wenige Millionen bis hunderte von Milliarden Sterne, die durch ihre wechselseitige Gravitationsanziehung aneinander gebunden sind. Die Sterne wiederum können zu Sternhaufen gehören oder in lockeren Assoziationen ihre Heimatgalaxie durchziehen. Galaxien enthalten außerdem interstellaren Staub und Gas, die Überreste früherer Sterne sowie Dunkle Materie. Viele Galaxien haben in ihren Zentren ein supermassereiches Schwarzes Loch.",
            "number_substitute": null,
            "categories": [
                "Galaxies"
            ],
            "category_ids": [
                8
            ]
        },
        {
            "sub_idea_id": 74,
            "sub_idea_of": 9,
            "sub_idea_number": 2,
            "version_number": 2,
            "headline_in_english": "Galaxies appear to contain large amounts of Dark Matter",
            "language_code": "de",
            "headline": "Galaxien enthalten offenbar große Mengen an Dunkler Materie",
            "text": "Dunkle Materie ist eine Sorte von Materie, die keine elektromagnetische Strahlung emittiert, absorbiert oder streut. Daher ist sie durch direkte Beobachtung nicht nachweisbar. Aber Dunkle Materie besitzt Masse, und deren Gravitation